Zu Gast auf dem Meer – und doch Spuren des Menschen

Allein auf dem offenen Meer – und doch überall Zeichen von uns Menschen. Während ich zu Gast in der Natur sein durfte, auf einem Segelboot irgendwo zwischen Kanada und England, kam mir ein Gedanke, der mich seitdem nicht mehr loslässt: Wir müssen doch hinter uns aufräumen. Es kann doch nicht sein, dass wir dazu nicht in der Lage sind. Wir sind doch schlauer als das. In diesem Moment habe ich beschlossen, zumindest meinen eigenen Teil dazu beizutragen – damit wir die Erde so gut wie möglich „ordentlich“ hinterlassen.

Wie kam es dazu?
Mit Mitte 20 hatte ich die Möglichkeit, mit vier Freunden auf einem Segelschiff von New York – vorbei an der Freiheitsstatue – nach Kanada und weiter nach Europa zu segeln. 23 Tage auf dem Atlantik. Wir sahen den beeindruckendsten Sternenhimmel, begegneten Walen, Delfinen, Haien und sogar Schildkröten. Wir erlebten Sturm und verstanden, wie viel mächtiger die Natur ist als wir. Ich empfand tiefe Dankbarkeit, hier sein zu dürfen.
Und gleichzeitig Scham. Denn obwohl wir tagelang kein anderes Schiff oder Flugzeug gesehen haben, gab es eine Konstante: Müll.
Treibende Europaletten, Schuhe, Taucherflaschen – und das sind nur die sichtbaren Dinge.

Mein Weg seitdem
Damals war ich Studentin zwischen Bachelor und Master für International Business. Seitdem versuche ich, in meiner beruflichen Laufbahn meinen Beitrag für eine bessere Welt zu leisten. Ich habe seither bei einem Windanlagenhersteller gearbeitet, später bei der Hamburger Umweltbehörde und heute bei der Organisationsberatung Multiversum mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit. Auf diesem Weg habe ich gemerkt: Nachhaltigkeit braucht nicht nur gute Ideen — wir müssen diese Ideen auch umsetzen wollen und können. KI kann helfen und gleichzeitig ist KI nicht automatisch nachhaltig. Genau deshalb finde ich die Fragen so spannend: 

Wie können wir KI so einsetzen, dass sie uns bei der Nachhaltigkeit wirklich unterstützt?
Wie hängen KI und Nachhaltigkeit zusammen?
Wo verstärken sie sich – und wo stehen sie im Widerspruch?

Ein komplexes, spannendes Feld, das ich auf dieser Seite aus verschiedenen Perspektiven, meistens im Unternehmenskontext, beleuchten möchte – für mich selbst und für alle, die sich dieselben Fragen stellen.

Ich recherchiere jedes Thema selbst, sammle Fakten, Quellen und die Kernaussagen, die mir wichtig sind. Beim Formulieren des Fließtexts lasse ich mir von Claude helfen, das spart mir Zeit und das Ergebnis liest sich oft besser, als ich es allein hinbekommen würde. Inhalt, Meinung und Auswahl der Themen bleiben aber immer meine eigenen. Genau darum geht es mir auf dieser Seite: nicht KI zu verteufeln oder blind zu feiern, sondern zu zeigen, wie ein bewusster, sinnvoller Einsatz aussehen kann.

Gerne spreche ich über dieses Thema auch auf Bühnen, in Paneldiskussionen, Podcasts oder Impulsvorträgen – ebenso wie im direkten Austausch.
Bei Interesse freue ich mich über eine Nachricht an: info@nice-twice.eu